Durch diverse Methoden zerkleinern Steinbrecher jedes Gestein

02.09.2008 Zugriffe: 1060
Brecher werden nach verschiedenen Prinzipien unterteilt. Für diese Unterteilung spielt das Brechprinzip eine große Rolle. Steinbrecher zerkleinern hartes bis mittelhartes Material und werden vor allem in Steinbrüchen, Kieswerken, im Recyclingbereich und in der Bauindustrie eingesetzt.Unter der Druckzerkleinerung versteht man, dass die Energie, die zur Zerkleinerung verwendet wird, mit großer Kraft und geringer Geschwindigkeit auf das zu bearbeitende Gut wirkt. Steinbrecher, die nach diesem Prinzip funktionieren sind vor allem: Backenbrecher, Kegelbrecher, auch Konus oder Kreiselbrecher genannt und Walzenbrecher. Unter Prallzerkleinerung verstehen wir Brecher, die so wirken, dass das zu zerkleinernde Material mit hoher Energie gegen eine Arbeitsfläche trifft. So genannte Prallbrecher mit horizontaler Welle und auch Prallbrecher mit vertikaler Welle, auch Rotorbrecher genannt, funktionieren nach diesem Prinzip. Die Energie wird in die Arbeitsfläche eingebracht und dann wirkt sie auf das Gestein. Bei Prall Brechern mit einer vertikalen Welle, wird das Material im Inneren des Rotors durch eine Zentrifugalkraft beschleunigt und dann gegen eine feststehende Arbeitsfläche geprallt. Die Schlagzerkleinerung der Steinbrecher funktioniert folgendermaßen: Die Arbeitsfläche wird hoch beschleunigt und dann gegen das Material, das zerkleinert werden muss, geführt. Dieses Material liegt auf einem festen Untergrund. Hammerbrecher funktionieren nach diesem Prinzip. Ein weiteres Brechprinzip ist folgendes: Durch Reibung oder Scherung wird das Material zerkleinert, das sich zwischen zwei Arbeitslinien befindet. Diese üben einen Druck aus. Schredder und Kugelmühlen funktionieren nach diesem Brechprinzip.Beurteilt man Brecher, so wird als Hauptkriterium die Zerkleinerungswirkung herangezogen. Jeder Steinbrecher produziert nicht nur eine Korngröße, sondern immer ein gewisses Spektrum an unterschiedlichen Größen. Zur Beurteilung der Brecher vergleicht man die Korngrößenverteilung beim Aufgabegut gegenüber der Korngrößenverteilung beim Endprodukt. Diese Kurve nennt man Sieblinie. Bei Gesteinen nimmt man folgende Grade an: Primär-Kreiselbrecher 6 bis 8, Backenbrecher 3 bis 5, Horizontal-Prallbrecher 5 bis 8, Sekundär-Kegel-/Kreiselbrecher 3 bis 4 und vertikal Prallbrecher 1,5 bis 3. Weitere Brecheffekte, wie die kubische Kornform beispielsweise, oder auch die Bruchflächigkeit, sind wichtig.

Geschrieben von Klaus Hochreiter ( klaus_hochreiter [at] aon.at )




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Letzte Aktualisierung ( Tuesday, 02 September 2008 )
 


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