Die moderne Form der GmbH

03.12.2008 Zugriffe: 1217

GmbH

Inzwischen kann man sie eröffnen, die Mini-GmbH, die Alternative zur ähnlichen Version aus UK. Bei dieser Handelsform dreht es sich um eine Unternehmergesellschaft, die auch die Ergänzung „UG" im Betriebsnamen tragen muss. Die Mini-GmbH kann auch ohne Grundkapital eröffnet werden. Für den Aufbau einer solchen Unternehmergesellschaft sind verschiedene Unterlagen nötig. Diese Unterlagen werden oftmals als Mini-GmbH Gründungsset bezeichnet. In den Unterlagen findet der Betreffende alles Wesentliche zur Firmengründung: Vertragsinformationen, Bestellung des/der Gesellschafter und das Handelsregister mit den den betreffenden Einträgen. Im Mini GmbH Starterpaket der Regierung finden sie auch alle nötigen Unterlagen zum Aufbau der Mini-GmbH. Wenn man sich für den Weg in die Firmenwelt festgelegt hat, der muss sich auch zweifellos im Mini GmbH Forum erkundigen. Die Einführung dieser Gesellschaftsform soll die selbstständige Arbeit in der BRD vereinfachen. Im Vorfeld steht allerdings die Feststellung der Schattenseiten aber auch die Stärken der kommenden Handelsform. Als klares Plus ist die Tatsache zu sehen, dass die Gründung der Mini-GmbH, anders als zur herkömmlichen Reglement, beträchtlich einfacher gemacht wurde. Die Mini-GmbH dürfte die Flucht der Firmengründer in andere Regionen der Welt erheblich einschränken. Ja sogar mit der Mini-GmbH kann der Betreffende finanzielle Unterstützungen oder unterstützende Zuwendungen bekommen, da es auch eine eine vergleichbare Form zur gewöhnlichen GmbH ist. Das Startkapital ist festgesetzt auf einen Euro, anders als zu der herkömmlichen Reglement, wo 25.000 Euro erforderlich sind. Sacheinlagen sind allerdings bei der Gründung der neuen Unternehmensform nicht erlaubt. Eine neue Regel besteht jedoch, denn fünfundzwanzig Prozent des Gewinns eines Jahres müssen als Basis zurückgelegt werden, solange die GmbH-Mindesteinlage von 25.000 Euro vorhanden ist. Erst hinterher ist eine Umschreibung in eine normale GmbH denkbar, wozu allerdings keine Verpflichtung besteht. Dieser Zwang der Schaffung von finanziellen Rücklagen könnte schon verschiedene Firmengründungen im Keim ersticken. Der finanzielle Aufwand zur Mini-GmbH Gründung sind mutmaßlich laut den Aussagen nur 150 Euro, aber die realen Auslagen müssten merklich höher sein, denn ohne die nötigen Informationen im Vorfeld ist kein Aufbau einer Firma zu empfehlen. Nicht zu unterschätzen ist auch die Problematik der Befürwortung der kommenden Handelsform, da die Haftung der Gesellschaft bloß auf den Besitz der Firma beschränkt ist. Dieser Sache kann man dafür, durch eine zügige Aufstockung des Grundkapitals und eine frühzeitige Umschreibung in eine herkömmliche Reglement, entgegenzutreten. Die neue Unternehmensform sollte daher zunächst als Möglichkeit angesehen werden, welche Gründer eines Unternehmens mit geingem Startkapital nutzen sollten.



Geschrieben von Karl Krueger ( karl.krueger75 [at] web.de )





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Letzte Aktualisierung ( Thursday, 29 January 2009 )
 


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