Voller Begeisterung fürs rechte Wort

22.09.2011 Zugriffe: 156

Wo andere zunächst nur reden, könne man auch beherzt zupacken und damit etwas bewegen. Das hat John f. Kennedy, der charismatische US-Staatsmann, selbst ein begnadeter Redner, mal gesagt. Tatsächlich kann eine Rede vieles sein: Wichtig und staatstragend, aber auch öde, langweilig und ziemlich überflüssig. Worte können einfühlsam sein oder auch, fast wie ein Schwert, verletzten, wenn sie voller Zynismus und Ironie sind. Und Reden können in schlaflosen Nächten und mühsamen Stunden selbst entworfen oder aber gegen gutes Geld von einem Redenschreiber erkauft sein. Prinzipiell nicht verwerflich und schon gar nicht strafbar. Daher wundert es nur wenig, dass dieser Service auch von Managern und Politikern rege genutzt wird.


Und so sind es dann häufig andere, die denen, die uns regieren, die Worte in den Mund legen. Dazu muss der Redenschreiber selbst ein guter Zuhörer sein. Schließlich gilt es zu verstehen, was dem eigentlichen Redner wichtig ist und zu erahnen, was beim Publikum ankommt!

Zudem muss ein Redenschreiber natürlich mit Sätzen und Wörtern „jonglieren“ können und in Sprache(n) verliebt sein.

Wobei dem Beruf auch seine Grenzen gesetzt sind. So wird niemand einem Diktator seine Worte leihen wollen, damit dieser in die Lage versetzt wird, sein verwerfliches Tun zu rechtfertigen. Und auch Arbeiten, die einen akademischen Titel nach sich ziehen, müssen (oder sollten zumindest!) auf dem sprichwörtlichen eigenen Mist gewachsen und eben nicht von anderen ausgedacht und konzipiert sein!



Geschrieben von Susi BIechner ( s.blechner [at] gmx.de )




Suchbegriffe
rede reden schreiben redenschreiberin redenschreiber

Letzte Aktualisierung ( Thursday, 22 September 2011 )
 


Kommentar schreiben
Sicherheitscode     Aktualisieren