Geschichte der Tinte und Tintensorten
|
|
|
Bereits seit mehreren tausend Jahren findet Tinte in unserem täglichen Leben Verwendung. Schon die alten Ägypter nutzten eine schwarze, der heutigen Tinte ähnliche Flüssigkeit, die aus einem Gemisch aus Ruß und Gummiwasser hergestellt wurde. Im Laufe der Zeit und im Zuge technischer Weiterentwicklung wurde die Herstellung von Tinte immer weiter perfektioniert, heute ist eine Vielzahl unterschiedlicher Tinten für verschiedene Zwecke erhältlich, deren Zusammensetzung, das „Rezept“, für die Allgemeinheit wohl ein Geheimnis bleibt.Ihren hauptsächlichen Verwendungszweck findet die Tinte heute wohl im Bereich der Drucker und Druckerpatronen, ob im einfachen Tintenstrahldrucker, als auch in Fax oder Kopierer. Ganz auf die Bedürfnisse des Benutzers abgestimmt, sind verschiedene Gerätetypen erhältlich, die mit ganz unterschiedlichen Druckerpatronen und damit auch ganz unterschiedlichen Tinten jeweils ganz besondere Funktionen erfüllt.Es gibt spezielle Tinten für den Druck von Fotos, besonders langhaltende und lichtechte Tinten, dokumentenechte Tinten oder Geltinte.Das Geschäft mit der Tinte hat im Laufe der Jahre und mit stetig wachsendem Zulauf den Herstellern große Gewinne eingebracht, daher ist es wohl kaum verwunderlich, dass sich von Zeit zu Zeit immer wieder Nachahmer gefunden haben, die versuchten das Geheimnis der Zusammensetzung zu lösen und zu kopieren, mit mehr oder minder großem Erfolg.Nachgeahmte Tinten, sogenannte kompatible Tinten, versprechen die gleichen Eigenschaften wie Originaltinten, sind aber oftmals mit Vorsicht zu behandeln, denn nicht immer halten diese auch, was der Hersteller verspricht.Heutzutage findet sich wohl in fast jedem deutschen Haushalt ein Tintenstrahl- oder Laserdrucker. Geräte und Zubehör wurden im Laufe der Jahre immer günstiger und sind mittlerweile auch für jeden Privathaushalt erschwinglich. Das Drucken von Dokumenten oder Fotos ist aus dem täglichen Alltag wohl kaum noch wegzudenken.Trotz des enormen Preisnachlasses bei Geräten und Zubehör ärgern sich viele Nutzer noch immer vor allem über die hohen „Nebenkosten“, wer viel druckt, verbraucht viel Tinte oder Toner und Originalpatronen oder –kartuschen haben noch immer ihren Preis. Auf eine längere Dauer gerechnet macht sich das im Geldbeutel bemerkbar.Wer sparen möchte und trotzdem nicht aufs Drucken verzichten will, der greift statt zur Originalware zu kompatiblen Alternativprodukten. Im Bereich der Druckerpatronen können das, je nach Modell und Typ, entweder nachgebaute Patronen, also neue Patronen, die der original Druckerpatrone bis auf winzige Details, die sich aus patentrechtlichen Gründen unterscheiden müssen, nachempfunden, oder wiederaufgefüllte Patronen, also leere original Druckerpatronen, die neu befüllt wurden, sein. Im Bereich der Lasertoner sind recyclete Kartuschen besonders empfehlenswert. Toner sind wesentlich komplizierter aufgebaut als Druckerpatronen und in den meisten Fällen mit mehreren Verschleißteilen bestückt, die nach dem ersten Leerdrucken meist schon fast vollständig abgenutzt sind. Würde man die leere Kartusche nun wieder mit Tonerpulver auffüllen, wäre das zu erwartende Druckergebnis eher von mangelhafter Qualität. Beim Tonerrecycling werden die Verschleißteile ausgetauscht, erst dann wird wieder aufgefüllt, der Kunde erhält letztendlich ein neuwertiges Produkt
Geschrieben von Jens Grissmer ( info [at] tintenbob.de )
|
|
|
Hier finden Sie ähnliche Beiträge
|
|
|
Letzte Aktualisierung ( Tuesday, 20 May 2008 )
|