Beeinflussungen beim Einkaufen sind gang und gäbe. Man sollte diese jedoch erkennen und vermeiden.

17.07.2008 Zugriffe: 859

Es ist eigentlich schon fast jedem und jeder passiert. Mit dem festen Vorsatz in das Geschäft gegangen, nicht mehr als 50,- Euro auszugeben und am Ende waren es dann mehr als 120,- Euro - nur ein Beispiel. Man hat sich beeinflussen lassen. Dies passiert beispielsweise durch Äußerungen der Verkäuferin, dass die Jeans für 49.95 Euro nicht nur nicht passt, sondern auch schlechter aussieht. Und gut aussehen möchte man natürlich, weshalb man sich für die teure entschieden hat, die die Verkaufsdame auch empfohlen hat. Zuhause bereut man eventuell die Entscheidung für den Kauf. Aber das Produkt wieder umtauschen und böse Blicke und Fragen ernten, darauf wird dann oft verzichtet. "Gekauft ist gekauft" und wird jetzt behalten. Beeinflussungen beim Einkaufen sind schon fast die Regel. Leise Musik, die eine entspannte Atmosphäre schaffen soll und natürlich die Empfehlungen, gefragt oder ungefragt, die Verkäufer den Kunden entgegnen. Leider geschieht dies nicht immer zum Vorteil des Käufers. Auch wenn ein Kunde in Zeitnot schnell durch den Laden hastet und sich für den erstbesten, besonders herausgestellten Artikel entscheidet, ohne die Preise zu vergleichen, wurde er schnell beeinflusst und gibt mehr Geld aus, als geplant war. Dennoch ist es möglich, sich den alltäglichen Beeinflußungen des Handels zumindest etwas zu entziehen. Statt der Meinung von Verkäufern zu folgen, sollte man sich lieber Bekannte mit in das Geschäft nehmen und diese um ihre Meinung fragen, wenn man selbst unsicher ist. Diese möchten nichts verkaufen und geben eine ehrliche Meinung ab. Darüberhinaus empfiehlt es sich, vorher einen bestimmten Rahmen festlegen, der nicht überschritten werden darf. Stehen nur 100,- Euro zur Verfügung, werden auch nur 100,- Euro ausgegeben. Gerade Lebensmittelgeschäfte sollten nicht mit knurrendem Magen betreten werden. Möglichst sollten vorher in etwa die geplanten Einkäufe festgelegt werden und notfalls eine Einkaufsliste angefertigt werden. Marketing-Instrumente wie Lock-Angebote, Gutscheine, Produktproben etc. sollten genau untersucht werden, so dass keine Beeinflussung erfolgt.



Geschrieben von Martin Zipfel ( kontakt [at] martinzipfel.de )





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Letzte Aktualisierung ( Thursday, 17 July 2008 )
 


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