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Der jüngste Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine hat wieder Europas Abhängigkeit von den fossilen Brennstoffen gezeigt. In der Politik und der Wirtschaft liegen schon Pläne vor, wie man sich von dieser Abhängigkeit etwas lösen kann. Wobei Atomkraft und die Verbrennung von Kohle als zukünftige Methode der Energiegewinnung keine Rolle mehr spielen sollte. Die Verbrennung von fossilen Brennstoffen im Allgemeinen ist klimaschädlich, da sehr viel von dem Triebhausgas CO² ausgestoßen wird. Um etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen sollte diese Möglichkeit zur Herstellung von Energie in Zukunft deutlich reduziert werden. Emmisionsfrei ist die Atomkraft, allerdings ist die Strahlung schädlich für den Menschen, was die vielen Fehlbildungen bei Kindern beweist, die in der Nähe von Atomkraftwerken geboren und aufgewachsen sind. Des Weiteren ist die Frage der Endlagerung der Atomabfälle ebenso ungeklärt, wie das Problem bei der Lagerstätte „Asse 2“ in Niedersachsen beweist. Gelangt Atommüll in das Grundwasser, kann das wieder weitere Schäden für die Umwelt und den Menschen bedeuten. Als letztes schwebt immer die Gefahr eines GAUs, egal wie gering die Wahrscheinlichkeit auch sein mag, über den Köpfen der Menschen, wie ein Damokles-Schwert. Die zunehmende Nutzung der regenerativen Energiequellen ist schon jetzt bemerkbar. In den vergangenen Jahren sind in Deutschland immer mehr Windkraft- und Solaranlagen gebaut worden. Auch in Zukunft sollen weitere Neubauten folgen. Diese werden finanziert durch Windkraftfonds, das sind geschlossene Fonds, die den Neubau von Windkraftanlagen finanzieren. Eine Fondsgesellschaft sammelt Geld durch den Verkauf von Anteilen ihrer Gesellschaft an Privatanleger oder Institutionen. Nach erreichen der vorher festgelegten Summe, z.B. geplante Eigenkapitalsumme von 1 Mio. € im Verhältnis zur gesamten Investition von 5 Mio. €. Ist diese 1 Mio. € erreicht, dann wird der Verkauf beendet und der Fonds geschlossen. Danach können Anleger ihre Anteile nicht mehr so leicht verkaufen.Wer also mit einem guten Gewissen in einen Windkraftfonds investieren will, muss auf das angelegte Kapital über die lange Laufzeit, 10 – 20 Jahre, verzichten können. Für alle anderen Anleger, die eine umweltfreundliche Investition suchen, sind ökologische Aktienfonds zu empfehlen. Dort können die Anteile jederzeit an der Börse gehandelt werden.
Geschrieben von Stefan Müller ( bornhoeft [at] finads.de )
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