Tagesgeldvergleich

31.10.2011 Zugriffe: 110
Für viele Anleger steht neben dem Gewinn insbesondere die Sicherheit ihrer Geldanlage im Vordergrund. Gründe hierfür sind zum Beispiel die andauernde Eurokrise. Wer die ständigen Schwankungen an den Aktienmärkten nicht vertragen kann, sollte sich eine unbedenkliche Anlage suchen. Gleichwohl bieten geschützte Investitionen meist lediglich niedrige Zinsen, zum Beispiel bieten mittelmäßige Sparbücher bloß 0,5% Zinsen. Bei steigenden Inflationsraten wie gegenwärtig, entwertet sich das Geldvermögen des Sparers im Laufe der Zeit. Wie kann der Sparer also Ungefährdetheit mit guter Rendite verknüpfen. Es gibt verschiedenartige Anlageformen, die beides verbinden, einige werden untenstehend vorgestellt.
Eine relativ neue Form der Geldanlage ist das Tagesgeld. Tagesgeldkonten sind äußerst unkompliziert und flexibel. Der Vorteil ist, dass der Kunde jeder Zeit an sein Geld kommt, ohne Kündigungsfristen einhalten zu müssen. Allerdings kann das Geldinstitut den Zinssatz andauernd modifizieren, die Zinsen sind also nicht für mehrere Jahre garantiert. Die Bank kann also auf aktuelle Änderungen zum Beispiel des Leitzinses direkt reagieren. Zurzeit bewegen sich die Tagesgeldzinsen bei knapp unter drei Prozent. Meist bieten Direktgeldinstitute bessere Konditionen als Filialgeldinstitute. Spitzenreiter ist aktuell die DAB Bank mit einem Zinssatz von 2,75%, dicht dahinter folgt die Bank of Scotland und die niederländische Direktbank moneyou mit einem Zinssatz von 2,7%. Unterschiede gibt es jedoch in der Behandlung von Neu- und Bestandskunden. Der Zinssatz bei der DAB Bank gilt nur für Neukunden und ist 12 Monate gesichert. Nach Ablauf dieser Sonderkonditionen sinken die Tagesgeldzinsen auf den niedrigeren Tarif für Bestandskunden. Bei der Bank of Scotland und moneyou gelten die Zinsen für Neu- und Bestandskunden einheitlich.
Falls der Sparer länger auf sein Geld verzichten kann, würde eine Anlage in Festgeld in Frage kommen. Hier können Renditen erzielt werden, die über denen von Tagesgeld liegen. Grundsätzlich gilt, je länger die Anlagedauer, desto höher die ist die Verzinsung auf dem Festgeldkonto. Der Zinssatz wird zu Beginn der Laufzeit festgesetzt. Der Sparer erhält also einen stetig gleichen Zinssatz egal wie sich die Leitzinsen verändern. Festgeldanlagen mit einer Dauer von 3-5 Jahren bieten einen guten Mittelweg zwischen hoher Rendite und überschaubarer Laufzeit. Bei einer Anlage in Festgeld mit Dauer von lediglich 1 oder 2 Jahren, liegen die Zinsen lediglich knapp über denen von Tagesgeld. Für eine Festgeldanlage von 1 Jahr bekommt der Kunde etwa lediglich 3,0 % Zinsen. Der Vergleich mit den besten Konten im Tagesgeld Bereich zeigt also lediglich einen Zinsunterschied von 0,25%. Nichtsdestoweniger können schon ab einer Laufzeit von drei Jahren recht ordentliche Renditen erreicht werden. Den Spitzenplatz erlangt hier die Big Bank aus Estland, die 4,15% Festgeldzinsen zahlt. Die Einlagensicherung dieser Bank schützt Anlagen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro ab. Bei einer Laufzeit von 5 Jahren liegt die Bank of Scotland Kopf an Kopf mit der Big Bank. Beide bieten einen Zinssatz von 4,4%.
Wer also länger auf sein Geld verzichten kann, für den kann eine Anlage in Festgeld gewinnbringend sein.

Geschrieben von Erik Fröhlich ( marcus_rb [at] web.de )





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Letzte Aktualisierung ( Monday, 31 October 2011 )
 


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