Berufsbild und Ausbildungsordnung des Dachdeckers

15.07.2008 Zugriffe: 805

Berufsbild und Ausbildungsordnung des Dachdeckers

ÜbersichtDas Bauen ist für unsere Volkswirtschaft von großer Bedeutung. Der steigende Lebensstandard und die technische Entwicklung haben die Aufgaben der Bauindustrie und des Bauhandwerks erheblich ausgeweitet. Um bestimmte Gebiete wirtschaftlich zu erschließen und um den wachsenden Bedürfnissen der Menschen gerecht zu werden, baut man Industrieanlagen, Schulen, Altersheime, Krankenhäuser, Theater, Bibliotheken, Museen, Sportstätten, Freizeitzentren usw.Zur Erstellung solcher Gebäude sind eine große Anzahl verschiedener Bauberufe mit ihren jeweiligen Spezialkenntnissen und -fertigkeiten erforderlich. Die Anforderungen sind groß, daher ist eine gute Ausbildung notwendig.

Zusammenwirken der Bauberufe

Auf der Baustelle arbeitet eine Vielzahl ausgebildeter Fachkräfte. Jeder einzelne hat seine bestimmte Aufgabe und trägt seinen Teil zum Entstehen des Ganzen bei. Die Bauhandwerker sind aufeinander angewiesen. Daher ist das Zusammenwirken aller am Bau erforderlich, und sie müssen nach einem bestimmten Plan miteinander arbeiten.Die Bewältigung der Bauaufgaben setzt aber nicht nur die Bereitschaft zur Zusammenarbeit voraus, sondern auch ein gewissenhaftes, sorgfältiges und fachgerechtes Arbeiten. Die Arbeiten eines jeden Handwerkers sind so sorgfältig auszuführen, dass keine Nacharbeiten nötig sind. Die nachfolgenden Handwerker müssen sich auf die richtige Ausführung der vorangegangenen Arbeiten verlassen können und ihrerseits bedacht sein, keine Beschädigungen an bereits vorhandenen Bauteilen zu verursachen.

 

Ausbildung zum Dachdecker

Die meisten Bauberufe werden heute nach der im Bundesgesetzblatt veröffentlichten „Verordnung über die Berufsausbildung in der Bauwirtschaft (Stufenausbildung)" ausgebildet.Die Ausbildung zum Dachdecker dagegen erfolgt nach der vom Bundesministerium für Wirtschaft erlassenen „Verordnung über die Berufsausbildung zum Dachdecker". Diese wird ergänzt durch die Lehrpläne der Bundesländer, die sich am „Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Dachdecker" der Kultusministerkonferenz orientieren.Die Ausbildung, in der die geforderten Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln sind, dauert drei Jahre und erfolgt in dualer Form. Die theoretischen Kenntnisse werden in den Berufsschulen vermittelt und die praktischen Fertigkeiten in den Betrieben. Die betriebliche Ausbildung wird in bestimmten Bereichen in überbetrieblichen Ausbildungsstätten ergänzt.



Geschrieben von Alex Kiefer ( immax159 [at] yahoo.de )




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Letzte Aktualisierung ( Tuesday, 15 July 2008 )
 


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