Die Arbeit an einer Drehmaschine

05.11.2007 Zugriffe: 5361
Das Drehen mit einer Drehmaschine ist ein Bearbeitungsverfahren mit einer geometrisch bestimmten schneide- und einer kreisförmigen Drehbewegung. Beim Drehen führt das Werkstück die Drehbewegung aus und das Werkzeug ist fest in dem Werkzeughalter der Drehmaschine eingespannt. Die auf einer Drehmaschine hergestellten Teile werden Drehteile genannt, Jedoch können auf einer Drehbank auch andere Arbeitsschritte durchgeführt werden. Drehteile können mit einem metrischen- oder Feingewinde, einer Bohrung mittig oder exzentrisch, sowie Nuten versehen werden. Weiterhin können zylindrische oder konische Flächen sowie Radien auf der Drehmaschine hergestellt werden.Beim Drehen werden unterschiedliche Verfahren verwendet. Zum einen beschreibt es den entstehenden Körper auf der Drehbank : Beim Außendrehen wird ein Vollzylinder gedreht, beim Innendrehen entsteht ein Hohlzylinder. Weiterhin unterscheidet man die Bewegungsrichtung des Werkzeuges. Dabei gibt es zwei Arten der Bewegung, ersten das Längsdrehen, zweitens das Plandrehen.Beim Zerspanen eines Werkstoffes auf einer Drehmaschine kommt es besonders auf die richtige Schnittgeschwindigkeit an, diese hängt von verschieden Faktoren ab. Als erstes und wichtigstes Kriterium die Wahl des Werkstoffes. Ist es ein Nichteisenmetall, ein Leichtmetall oder eine Stahllegierung? Als Zweites Kriterium, welcher Schneidstoff wird verwendet? Hierbei gibt es eine große Auswahl, die gängigsten sind Hochleistungsschnellarbeitsdrehstähle (HSS), Hartmetalldrehstähle (HM) oder Schneidkeramiken. Wichtige Anforderungen bilden auch die Oberflächen der gedrehten Werkstücke. Hierbei wird in der Regel die Frage gestellt, wozu die Oberfläche verwendet wird. Ist es eine Oberfläche die eine hohe Güte, wie z.B. Rauheit oder Maßhaltigkeit aufweisen muss, oder ist es eine nicht ausgewiesen, für die Verwendung des Drehteils unwichtige Fläche. Solche Flächen werden auf der Drehbank „geschruppt“, dies hat den Vorteil, es geht schnell und kostet wenig. Flächen mit einer hohen Oberflächengüte, müssen mit hohem Aufwand gedreht werden. Dieses Verfahren wird „Schlichten“ genannt. Beim Drehen von niedrigen Rautiefen oder von Passflächen für Wälzlager ist eine Drehmaschine mit spielfreien Spindeln und intakten Lagern von Vorteil. Je steifer die gesamte Führung einer Drehmaschine ist, desto besser sind die Ergebnisse der Drehteile. Autor : S.Meyer

Geschrieben von S.Meyer ( s.meyer [at] holz-metall.info )




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Letzte Aktualisierung ( Monday, 05 November 2007 )
 


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