Eine gebauchte oder neue Schalung macht eine Immobielienbau zum vollen Erfolg!

11.03.2009 Zugriffe: 214
Eine Schalung ist eine Gussform, die benutzt wird, um Betonbauteile herzustellen. Zu diesem Zweck wird Frischbeton in die Schalung gegossen, die nach dem Erharten des Betons in der Regel wieder entfernt wird. Demnach könnte man die Schalung auch als das entsprechende Negativ zum Betonbauteil bezeichnen. Um unerwünschte Verformungen zu vermeiden und eine hohe Maßgenauigkeit zu gewährleisten, müssen die Schalung und ihre Unterkonstruktionen standsicher und steif sein.In jedem Fall ist es wichtig, dass die Schalung die Frischbetonlast vertikal und horizontal tragen kann. Des Weiteren zu beachten ist, dass die Oberflächenausbildung des fertigen Betonteils maßgeblich durch die Oberflächenstruktur der Schalung beeinflusst wird. Differenziert werden diese Vorrichtungen in mehrere Systeme. Zum einen wären da das Feste und das Stehende, welches vorrangig zum Bau von Decken und Stützen eingesetzt wird.Darüber hinaus gibt es auch bewegliche Spezialsysteme, die zur Konstruktion von vertikalen Bauteilen wie Wänden und Schächten gebraucht werden. Man bezeichnet sie als Kletter- oder Gleitsysteme. Vorausgesetzt, dass keine verlorene Form verwendet wird, folgt nach den Vorgängen des Einschalen, Bewehren und Betonierens das Ausschalen. Der Zeitpunkt für diesen Vorgang richtet sich nach der Ausschalfrist, die von der Temperatur, Lage, Belastung und der Betonsorte abhängt. Beim Straßenbau zum Beispiel, werden die Vorrichtungen an der Seite bereits nach fünf Minuten entfernt, während die Stützen unter einer ausgeschalten Decke bis zu vier Wochen stehen bleiben müssen. Eine Schalung wird gegenwärtig in erster Linie zum Bau von Wänden, Stützen, Balken, Treppen, Rahmen und Trägern eingesetzt. Dazu gibt es noch weitere Systeme, wie das einhäuptige, das aufblasbare und die verlorene Schalung.

Geschrieben von Nils Demert ( nd [at] iseo-gmbh.de )




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