Die Buchleser von heute

05.10.2011 Zugriffe: 210
Mit der Entwicklung der elektronischen Freizeitmittel hat sich das Profil des deutschen Lesers verändert, verraten Studien über das Lesen. Im Durchschnitt liest der Deutsche von heute 22 Minuten pro Tag ein Buch. Immer weniger Leute lesen Bücher: Jeder Vierte – der sogenannte „Leseabstinente“ – liest nie ein Buch. Die Zahl ist dadurch erklärbar, dass viele Jugendliche kein Buch mehr geschenkt bekommen. Sie erfreuen sich eher an den Möglichkeiten der digitalen Medien. Das Buch ist durch das Fernsehen oder das Internet ersetzt worden.
Gelegenheitsleser werden immer seltener. Dieses Phänomen, mit dem Anstieg des Internets verbunden, führt auch zur Tatsache, dass immer mehr Leute ihre Bücher online verkaufen.

Die Bücher von heute sind E-books und Hörbücher. Immer mehr Leser sind daran gewöhnt, sowohl die Papierform als auch den Bildschirm zum Lesen zu benutzen. Die Anzahl der Leute, die kein Buch in Papierform gebrauchen – die sogenannten „elektronikaffinen Mediennutzer“ –, nimmt jedoch deutlich zu.
Trotzdem kann festgestellt werden, dass das Buch in Papierform einen authentischen Charakter und ein gewisses Flair besitzt. Das denken auch die „Medienabstinenten“: Sie stehen auf Bücher. Schließlich dauert es auch wesentlich länger, ein E-book zu lesen als ein Buch in Papierform. Bleibt abzuwarten, wie sich die Zukunft der Bücher gestalten wird.

Geschrieben von Chiara Rumpf ( chiararumpf [at] aol.de )





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Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 05 October 2011 )
 


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