Der wachsende Markt der Onlinegames

19.09.2011 Zugriffe: 169
Eines ist fakt: Der Markt der Onlinegames gedeiht immer weiter. Zu erkennen ist dies zunehmend daran, dass sogar schon teure Werbeanzeigen im TV von den Herstellern der Onlinegames gekauft werden. Dies sieht man derzeit zum Beispiel an My Free Farm,deren Werbeanzeigen auf RTL2 laufen. Doch kann von normalem Wachstum kaum mehr die Rede sein, denn der Markt ist buchstäblich am explodieren. Eine Steigerung von beachtenswerten 29 Prozent im vorletzten Jahr war erst der Anfang, denn selbst im letzten Jahr und dem Anschein nach, auch im Jahr 2011, springen die Steigerungsraten immer weiter nach oben. Die gewöhnlichen PC Games hingegen sind vom Markt der Onlinegames jedoch fast nicht betroffen. Demzufolge lässt sich in Erfahrung bringen, dass mit den Onlinegames ein neuer Markt entdeckt wurde, den es vorher nicht gab. Während Hardcore-Spieler, also Spieler, die auf schwere Herausforderungen, grafische Effekte und eine fesselnde Spieltiefe setzen, eben ihren PC Spielen treu sind, wurde gerade für Casual-Gamer, also Gelegenheitsspieler, die einen verhältnismäßig moderaten Grad der Schwierigkeit favorisieren und auch nicht Stunden am Stück vor dem Computer sitzen wollen, mit diesen Onlinegames eine packende Spielwelt geschaffen. Da die Casual Gamer früher in der Regel tendenziell wenig Geld für PC Spiele ausgegeben haben, sinkt der Markt der PC Spiele auch nur verhältnismäßig wenig. Der Markt der Onlinegames wird nach Meinung von Medienbeobachtern bis zum übernächsten Jahr ein Wachstum von 100 Prozent erleben, während der Markt der PC Spiele weiterhin nur leicht stagnieren wird. Spätestens wenn sich diese Zahlen bestätigen, ist Explosion definitiv der richtige Ausdruck in diesem Kontextdieser Beziehung.

Onlinegames wurden durch social Networks richtig bekannt
Vor Jahren sorgte das soziale VZ Netzwerk für einen Aufschwung der Onlinegames in Deutschland, doch mittlerweile ist dies zum größten Teil Facebook, da die User mehrheitlich dorthin wechselten und eben dort ein unvergleichliches Angebot an Onlinegames angeboten wird. Selbst im noch recht jungen sozialen Netzwerk von Google wurden Onlinegames schon eingebettet. Denn die meiste Zeit verbringen die Benutzer in den sozialen Netzwerken mit dem Spielen der Onlinegames. Somit ist der Langeweile Killer zur Trafficmaschine für die social Networks geworden. Denn die Welt der Onlinegames geht durchgehend weiter und somit sehen sich die Gamer oft genötigt, nach ihrem Spiel zu sehen, weswegen sie sich häufiger bei sozialen Netzwerken anmelden als vorher. Und dann, im Zuge des Logins, werden zahlreiche weitere Funktionen des Netzwerks benutzt, wodurch die Betreiber der Onlinegames, sowie die Betreiber der sozialen Netzwerke gleichartig ihren Umsatz daraus ziehen. Nicht zuletzt werden an den rießigen Umsätzen der Onlinegames auch die Betreiber der sozialen Netzwerke miteinbezogen. Genaue Prozentzahlen liegen allerdings nicht vor und diese sind in der Regel auch maßgeschneidert mit den einzelnen Herstellern der Onlinegames und Facebook getroffen.

Wann man für Onlinegames doch Geld ausgeben darf
Onlinegames sind an und für sich zwar umsonst, doch merkt der Spieler nach einer Einspielphase ziemlich deutlich, dass das Spiel zwar weiterhin kostenfrei verfügbar ist, es aber die Option so genannter Premiuminhalte gibt, für die er aber bezahlen muss, sofern er die Inhalte nutzen möchte. Diese Inhalte in Form von besonderen digitalen Gütern sind bei Onlinegames häufig die sogenannte Premiumwährung, also eine zusätzliche Währung im Spiel. Von der primären Spielwährung verdienen sich die Spieler dann im Laufe der Spielzeit so wahnsinnig viel, dass das Ausgeben nahezu ausgeschlossen scheint, während es oft entweder gar keine Möglichkeit gibt, die sekundäre Währung zu verdienen, oder aber nur durch sehr viel Spiel- und Zeiteinsatz. Weitere Inhalte, welche ausschließlich mit der Premium Währung zu kaufen sind und der dazugehörige, zusätzliche Spaß am Spiel bleiben somit den Spielern verborgen, welche für das Onlinegame ihr Geld nicht ausgeben möchten. Zwar lehnt ein Großteil der Spieler von Onlinegames es ab, ihr Geld für ein Onlinegame auszugeben, nichtsdestotrotz gibt ein Großteil der Spieler ein Mal einen niedrigen Betrag für Onlinegames aus, wobei die Industrie der Onlinegames vielmehr von den Spielern existiert, die pro Monat zwischen 6 und 37 Euro für ihr Spiel zahlen. Dies sind immerhinsogar 55 Prozent der Spieler der Onlinegames.

Geschrieben von Florian Muth ( flowww [at] projekt-bananenbrot.de )





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Letzte Aktualisierung ( Monday, 19 September 2011 )
 


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