Zwei Hände ... und die Klinge trifft unweigerlich ihr Ziel!

08.09.2011 Zugriffe: 149

„Lichter, Fackeln her!“ So ruft in Felix Dahn`s „Ein Kampf um Rom“, Cethegus, der Präfekt: „Vorwärts, die Schwerter heraus! Roma! Roma aeterna!“ Dabei war für die Soldaten und Offiziere der ewigen Stadt ein Kurzschwert, das so genannte Gladius, die Waffe der Wahl.

Das hatte eine Klinge, die nur knapp 60 Zentimeter lang war. Die Reichweite war damit begrenzter als bei den Langschwertern, wie sie von Germanen und Kelten benutzt wurden. Doch derjenige, der mit (s)einem Gladius umzugehen verstand, war im unmittelbaren Nahkampf ein gefürchteter Gegner. Und so waren es vor allem Infanterieeinheiten, die diese Waffe - im ärgsten Kampfgetümmel und mitunter auch noch am Boden -, erfolgreich geführt haben.


Die Langschwerter der Goten, wie wir sie heute noch als Nachbildung im Schwert Shop finden, waren dagegen um die 100 Zentimeter groß. Oft auch noch länger, so dass sie nur noch beidhändig geführt werden konnten.

Freilich wurden auch kürzere Klingen häufig mit beiden Händen gepackt, um so mehr Wucht in den Schlag zu legen und eine größere Treffsicherheit zu erreichen. Das gilt auch für das Katana, das japanische Langschwert, die Lieblingswaffe der Samurai, die zwar einhändig geführt werden konnte, in der Regel jedoch von zwei Händen „dirigiert“ ihr Ziel traf.

Wobei wir es hier, aufgrund der Klingenform, fast mit einem Säbel zu tun haben!



Geschrieben von Susi BIechner ( s.blechner [at] gmx.de )




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Letzte Aktualisierung ( Thursday, 08 September 2011 )
 


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