Schließzeiten im Kindergarten überbrücken

23.06.2011 Zugriffe: 328
Das kennen viele Eltern: Vor allem Sommer, aber auch im Winter, schließt der Kindergarten für einige Wochen. Und wenn die Eltern in dieser Zeit keinen Urlaub nehmen können, entsteht eine schwer zu schließende Betreuungslücke.

Besonders gravierend kann das Problem im letzten Kindergartenjahr werden, kurz vor der Einschulung. Wenn der Einschulungstermin nach den Sommerferien sehr spät liegt, kann es theoretisch passieren, dass nach der Sommerschließzeit im Juli auch im gesamten August keine Betreuung stattfindet: Der Kindergarten steht für die Sechsjährigen nicht mehr zur Verfügung - die Schule noch nicht.

Diese Situation zwingt viele Eltern zu improvisieren: Da werden Großeltern ebenso zur Betreuung mobilisiert wie auch die weitere Verwandtschaft. Allerdings wird dies, was den familiären Alltag durcheinander wirbelt, in den kommenden Jahren für Familien ohne Hortplatz der Regelfall sein - und zwar als sechswöchige Sommerferien. Alle Beteiligten können also im letzten Kindergartenjahr schon einmal "üben", wie sie die Kinderbetreuung in geregelte Bahnen leiten.

Lösungsmöglichkeit

Ein sinnvolles Modell kann sein, die Eltern befreundeter Kinder bzw. der bisherigen Kindergartenkinder für eine abwechselnde Betreuung zu gewinnen. Dies kann beispielsweise so ablaufen, dass jede Familie eine Woche lang alle Kinder "übernimmt". Gerade im Sommer bieten sich kleine Aktionen, Ausflüge und Freibadbesuche an. Auf diese Weise fällt die Betreuung vergleichsweise leicht und macht sogar Spaß. Durch die Solidarität aller Betroffenen ist das "Problem" vielleicht gar keines mehr.

Geschrieben von Jürgen Reschke ( reschke [at] brause.de )





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Letzte Aktualisierung ( Thursday, 23 June 2011 )
 


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