Gesunde Haut durch hautphysiologische Kosmetik

22.07.2008 Zugriffe: 1230

Dermatologische Kosmetik orientiert sich an der Physiologie der Haut und bietet Pflege, die die Barrierefunktion der Haut und ihre Fähigkeit zur Selbstregeneration unterstützt, ohne in ihr natürliches Gleichgewicht einzugreifen. Dermatologische Kosmetik oder Korneotherapie zeichnet sich deshalb durch den Einsatz hautverwandter Substanzen und den Verzicht auf alle potentiell irritierenden, hautfremden Stoffe aus.Die Haut als unser größtes Organ und Grenze zur Außenwelt wird tagtäglich von einer Vielzahl von Umwelteinflüssen, Bakterien und Keimen belastet. Die gesunde Haut verfügt mit ihrer obersten Schicht, dem Stratum Corneum, über eine intakte Barriere gegenüber solchen Angriffen von außen. Wird das Barrieregleichgewicht allerdings gestört, können Fremdkörper ungehindert eindringen. Das macht nicht nur den ganzen Organismus anfälliger, sondern zeigt sich auch in trockener, fahler, irritierter oder vorzeitig alternder Haut, sowie der Neigung zu Allergien und Hautkrankheiten.Nicht zuletzt ist die Ursache dafür in einer nur vermeintlich guten Pflege zu finden. Das in konventioneller Kosmetik häufig verwendete Parraffinöl dichtet die Haut ab und vermindert die Eigenregeneration. Emulgatoren, Duftstoffe und Konservierungsmittel werden von der Haut als Fremdkörper empfunden und lösen Irritationen und Allergien aus. Scharfe Tenside entfernen alle hauteigenen schützenden Fette und trocknen die Haut aus.Dermatologische Kosmetik setzt dagegen auf hautverwandte und hautidentische Stoffe, die sich der natürlichen Hautphysiologie anpassen. So sind die Cremegrundlagen in ihrer Struktur der Doppellipidstruktur des Stratum Corneum nachempfunden. Mithilfe einer Derma Membran Struktur können hautidentische Ceramide in die Barriereschicht integriert werden und dort sogar Lücken schließen. Natürliche Triglyceride und hautverwandte pflanzliche Fette und Öle pflegen und glätten die Haut.In Form von Liposomenpräparaten und Nanopartikeln werden hautverwandte Wirkstoffe wie Vitamine, Harnstoffe, Aminosäuren und Hyaluronsäure bis in tiefere Hautschichten geschleust und regen dort aktiv die Selbstheilungskräfte der Haut an und führen so zu einer Hautregeneration. Zusätzlich setzt das in Liposomen enthaltene Phosphatidylcholin die essentielle Linolsäure frei, die zur Ceramidbildung in der Haut benötigt wird.So kann die dermatologische Hautpflege nach außen hin die Barierrefunktion der Haut unterstützen und zugleich die im Inneren der Haut ablaufenden Regenerationsvorgänge anregen – für eine natürlich gesunde und schöne Haut.Fachpraxis für Kosmetik in Konstanz



Geschrieben von maldoff ulrike ( webmaster [at] ulrike-maldoff.de )





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Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 23 July 2008 )
 


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