Der Massentrend Piercing

14.07.2011 Zugriffe: 184
Der Massentrend heißt Piercing, Menschen jeden Alters lassen sich durch  einen Piercing in der Nase, Zunge oder Augenbrauen den Teint aufpeppen. Meistens wird nicht an das gesundheitliche Risiko gedacht, was zwar selten vorkommt aber dennoch passieren kann. Ein Piercing kann nicht einfach so herausgenommen werden und weg ist es, meistens hinterlassen die Löcher Narben.

Wenn man sich für den Körperschmuck entschieden hat, um seinem Stil Ausdruck zu geben, sollte man sich auf jeden Fall für ein Piercing Shop mit Erfahrung und gutem Ruf entscheiden. Das Studio sollte man sich vorher genaustens ansehen und darauf achten, dass alles sauber und hygienisch ist, die Instrumente, die zum Piercen gebraucht werden, sollten vor der Verwendung sterilisiert werden, Handschuhe müssen für den Piercer Pflicht sein. Auch der Schmuck, der nach dem Eingriff getragen werden soll, muss aus einer sterilen Verpackung kommen. Vor jedem Eingriff muss eine Einverständniserklärung unterschrieben werden. Zuvor muss der Piercer ein ausführliches Aufklärungsgespräch führen.

Das Piercing sollte nur gestochen werden, wenn man hundertprozentig gesund ist, denn ansonsten kann sich das Negativ auf den Heilungsprozess auswirken. Ein guter Piercing Shop gibt einem nach dem Piercen Pflegeanweisungen mit auf den Weg, damit das Piercing nicht in seiner Heilung gestört wird.

Dem Stechen des Piercings wird die zu piercende Körperstelle zuerst einmal desinfiziert, die Stichstellen werden markiert, entspricht die markierte Stelle den Wünschen des Kunden, kann der Piercer die Instrumente die er benötigt hergerichten, sprich sie können aus der sterilen Verpackung entnommen werden, durch dieses Vorgehen, wird auch dem Kunden höchste Hygiene garantiert. Geschick vom Piercer ist jetzt von absoluter Wichtigkeit, denn die Instrumente müssen an der zu piercenden Stelle fixiert werden. Hat das mit der Fixierung funktioniert, kann jetzt mit einer sterilen Nadel das Piercing gestochen werden. Jetzt hat der Kunde das Schlimmste auch schon geschafft, die Nadel wird entfernt, schon kann durch die verbleibende Kanüle der hochwertige Schmuck, meist aus Titan, eingesetzt werden. Das frisch gestochene Piercing wird noch mit einem sterilen Pflaster versorgt und fertig. Frisch gestochene Piercings können nachbluten, Schwellungen können auftreten, diese klingen aber meist nach kurzer Zeit wieder ab.
Frisch gestochene Piercings, niemals mit ungewaschenen Händen berühren, sonst droht hohe Infektionsgefahr. Das Schmuckstück sollte mehrmals täglich durch Drehen bewegt werden. Die Einstichstelle muss mit spezieller Piercingcreme gepflegt werden. Die komplette Wundheilung kann mehrere Monate dauern.

Sollte es dennoch zu unerklärlichen Schmerzen, Schwellungen, Rötungen oder sonstigen Störungen kommen, sollte unverzüglich der Piercing Shop oder ein Arzt aufgesucht werden, da es doch immer mal wieder zu Entzündungen der gepiercten Stelle kommen kann.

Geschrieben von Frank Richters ( frank.richters [at] ipw13.de )




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Letzte Aktualisierung ( Thursday, 14 July 2011 )
 


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