Möbel - ein nicht immer erfülltes Grundbedürfnis
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Zu Beginn waren die Menschen Nomaden, die vom jagen und sammeln lebten. Die Geschichte ändert sich jedoch mit der Neolithischen Revolution. Etwa seit 12.000 Jahren, so vermutet man heute, begannen die Menschen sesshaft zu werden. Seit dieser Zeit waren sie Bauern. Und ab dieser Zeit hausten unsere Urahnen nicht mehr als Nomaden, sondern man begann, in einem Haus zu wohnen. Und auch Einrichtungsgegenstände haben hier ihren Ursprung.
Man stelle sich nur einmal Heim oder Behausung ohne Möbel darin vor - darin zu leben ist schier unmöglich. Wo sollte man nächtigen, wenn nicht in einem Bett? Um sitzen zu können, braucht jederman einen Stuhl. Um gemeinsame Mahlzeiten zu sich zu nehmen, braucht jeder einen Tisch. Um Kleidung aufzubewahren, braucht jeder einen Schrank. Ganz selbstverständlich also, dass jederman Möbelstücke haben muss. Erstaunlicherweise sind allerdings viele Möbel, die für uns in unserer Zeit ganz selbstverständlich sind, erst nur in einem winzigen Abschnitt der Histrorie Usus. Einige Möbelstücke können ohne gewisse Technik entweder in keinster Weise hergestellt oder nicht gebraucht werden. Dazu zählen exemplarischerweise Lampen. Aber auch Möbel, die zwar toll und praktikabel sein können, jedoch kein reines Grundbedürfnis zu befriedigen haben, wie exemplarischerweise Sofas oder Designer Couchtische waren keinesfalls immer alltäglich. Sehr interessant ist hingegen, dass verschiedenen Zwecken dienene Möbel, wie ein Schlafsofa bereits im Rom der Antike Gang und Gäbe war. Die historischen Griechen kannten doch bereits mehr als nur eine Funktion bietende Möbel, wie sie uns heute um ein Beispiel zu nennen in Form von einem Schlaf Sofa bekannt sind. Dass ein Bett noch bis in die 1950er hingegen keinesfalls in jedem Haus stand wissen hingegen nicht viele. Design Möbel sind da eigentlich deutlich länger herkömmlich. Denn seit die Dampfmaschine erfunden wurde, ist die industrielle Massenfertigung auch von Möbeln alltäglich. Doch schon während der Industrialisierung waren eine Reihe kluge Köpfe mit der Monotonie der en masse gefertigten Einrichtungsgegenstände in keinster Weise einverstanden und begannen damit, Designmöbel zu entwerfen.
Die Frage nach der Zukunft der Einrichtungsgegenstände ist also ein interessantes Feld. Bei einer so ereignisreichen Geschichte ist es spannend zu überlegen, was für Möbelstücke uns in der Zukunft noch erwarten. Denn inzwischen schon gibt es so viele Möbel, dass wohl kein Mensch die enorme Auswahl komplett erfassen kann. Das zweckdienliche ist im 21. Jahrhundert, dass jederman auch Möblierung aus der ganzen Welt finden kann, wenn man sich online umsieht. Und heutzutage kann jederman selbst richtig komfortabel von zu Hause aus online nach der optimalen Einrichtungsidee suchen. Und findet dabei nicht nur die Standardprodukte aus dem Möbelhaus, sondern auch adrette Designmöbel in jeder nur erdenklichen Stilrichtung. Und neben den herkömmlichen Produkte aus jedem Möbelhaus findet man so sogar ansprechende Designmöbel. Jeder kann heutzutage alles finden - indifferent, ob Couch im Retro-Stil oder die Behausung komplett voller edeler Lounge-Möbel. Und wer weiß, wie unsere Kindeskinder eines Tages wohnen werden. Vielleicht geht der Trend zurück zur Natur, vielleicht kauft jederman alle Möbel nur noch online, statt im Möbelhaus. Diese Entwicklungen sind inzwischen noch lange keinesfalls abzusehen und das, was man in diesem Jahrhundert als Standard im Bereich Möblierung ansieht, ist irgendwann nicht mehr als Vergangenheit. All das liegt für uns dieser Tage natürlich noch in weiter Ferne.
Geschrieben von Peter Heinrich ( heinrich198 [at] ymail.com )
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Letzte Aktualisierung ( Monday, 24 October 2011 )
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