Panikattacken

14.07.2011 Zugriffe: 197
Die Panikstörung ordnet man in die Gruppe der Angststörungen ein und ist folglich eine seelische Erkrankung.
Typisch sind die immer wieder erscheinenden Panikattacken. Hin und wieder auftretende Panikattacken sind kein Grund zur Besorgnis. Wenn der Betroffene jedoch stetig Panikattacken hat und diese den Alltag des Betroffenen sehr beeinträchtigen, so spricht man von einer Panikstörung.

Panikattacken sind weitaus mehr verbreitet, als man selbst annimmt. Eine der Hauptursachen für das Auftreten von Angststörungen ist, dass wir manches nicht kontrollieren können.

Menschen, die Panikattacken haben, reagieren auf im Grunde ungefährliche Situationen panikartig. In einer Situation, in der wirklich Gefahr für Leib und Leben besteht, kann der Betroffene seine Panik sicherlich zeigen. Bei Panikattacken möchte der Betroffene jedoch in der Regel auf jeden Fall vermeiden, dass irgendjemand von seiner Angst erfährt.

Ein typisches Merkmal für Panikattacken besteht in der Angst vor der Angst. Damit ist Folgendes gemeint: Der Betroffene hat in diesem Fall bereits Angst vor der Panikattacke. Diese Angst ist der Grund für die Panikattacke. Die Ursache für das Auftreten von Panikattacken ist eigentlich keineswegs rational. Die Symptome sind es aber schon. Physisch spielt es nämlich keine Rolle, was der Auslöser für diese Befürchtung ist. Unerheblich ob der Mensch in einem Gebäude, das in Flammen steht, steht und in Panik ausbricht oder Furcht davor hat, auf einer Brücke zu stehen, die Symptome sind identisch.
Durch die Angst wird dem Körper signalisiert, dass Gefahr droht. Verschiedene Hormone werden ausgeschüttet, um dem in Panik Geratenen in die Lage zu versetzen, zu kämpfen oder zu fliehen. Der Herzschlag wird durch die Hormonausschüttung schneller. Gleichzeitig verschnellert sich die Atmung. Darüber hinaus steigt der Blutdruck an. Der Verängstigte nimmt die Symptomatik wahr.

Die überschüssige Energie wird bei einer Panikattacke jedoch in der Regel nicht genutzt, um zu kämpfen oder zu fliehen. Die körperlichen Veränderungen werden wahrgenommen und als etwas Gefährliches gedeutet. Der, den die Angst vor der Angst ereilt, bekommt zum Beispiel Angst, eine Ohnmacht zu erleiden oder sogar einen Herzinfarkt zu erleiden. Immerhin könnten das schnelle Schlagen des Herzens und weitere Symptome ein Anzeichen hierfür sein.

Solche negativen Gedanken bestärken die Panik und die körperlichen Regungen zusätzlich. Schon ist eine Panikattacke da. Symptome, die üblicherweise bei einer Panikattacke eintreffen können, sind beispielsweise: hohe Herzfrequenz, schnellere Atmung, die die des Öfteren zur Hyperventilation führt, Schwindel, starkes Schwitzen, Angst vor Ohnmacht und sogar die Furcht zu sterben. Es kann immens hilfreich sein, sich einmal damit zu beschäftigen, was körperlich abläuft, wenn eine Panikattacke auftritt.

Bewährt hat sich im Übrigen die Diskussion mit anderen Betroffenen. Sie müssen die für Sie kraftzehrende Situation nicht allein durchstehen. Auf psog.de können sich die Betroffenen untereinander austauschen. Zusätzlich bekommen Sie hilfreiche Tipps zum Thema Panikattacken & Co. Auch Sie können Herr über Ihre Panikattacken werden.

Autor: Sebastian Kraemer

Geschrieben von Sebastian Krämer ( info [at] haemorrhoiden-beschwerden.de )





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Letzte Aktualisierung ( Thursday, 14 July 2011 )
 


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