Ökologische Weihnachtsbäume
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Fast 30 Millionen Weihnachtsbäume stehen jedes Jahr in den deutschen Haushalten. Die meisten von ihnen stammen aus eigens zu diesem Zweck angelegten Kulturen. Rund ein Viertel der Bäume wird sogar aus Dänemark importiert - ökologisch ist das nicht. Aber es geht auch anders : Mit Weihnachtsbäumen aus Ökoanbau oder aus der so genannten "Durchforstung".
Mit Durchforstung ist die regelmäßige Auflichtung der Waldbestände gemeint. Dabei wird regelmäßig ein Teil der Fichten, aber auch anderer Bäume, geschlagen. Die auf diesem Weg entstandenen Weihnachtsbäume kann auch der ökologisch gesinnte Weihnachtsfreund bedenkenlos kaufen und aufstellen. Noch sinnvoller, aber in Deutschland recht wenig verbreitet, sind Bäume aus komplett ökologischem Anbau. Hier sind auch Edeltannen zu haben.
Die übliche Weihnachtsbaum-Wirtschaft birgt für die Natur, aber auch für den Menschen, zahlreiche Risiken. Die Kulturen werden nicht nur intensiv gedüngt, sondern auch gegen tierische und pflanzliche Schädlinge gespritzt. Das Ziel ist ein maximaler Ertrag pro Fläche - da steht die Gesundheit hinten an.
Die in Deutschland beliebten Bäume sind meist acht bis zwölf Jahre alt. Bevorzugt kommen Nordmanntannen in den Handel. Der Brauch, zum Weihnachtsfest Bäume zu aufzustellen und zu schmücken, geht mindestens bis ins Mittelalter zurück. Noch im 19. Jahrhundert waren Weihnachtsbäume aber vor allem eine bürgerliche Mode - für das einfache Volk waren sie zu teuer.
Geschrieben von Jürgen Reschke ( reschke [at] brause.de )
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Letzte Aktualisierung ( Tuesday, 28 June 2011 )
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