Ferien auf La Palma – die grüne Insel der Kanaren
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Die nordwestlichste der Kanarischen Inseln im Atlantik bei Afrika ist La Palma.Die kleine,steile,zu Spanien gehörende Urlaubsinsel mit der Hauptstadt Santa Cruz de La Palma hat eine Fläche von rund 700 Quadratkilometern und ist - wie die anderen Inseln der Kanaren - vulkanischen Ursprungs.Die Spuren sind auch heute noch sichtbar und prägen das Landschaftsbild. La Palma wird oft als „die grüne Insel“ und als die schöne Insel „La Isla Bonita“ bezeichnet und trägt diese Namen nicht von ungefähr.Wegen seiner Entstehung und geographischen Lage bietet die Insel eine einmalige Natur und eine ganzjährige, vielfältige Vegetation,die von Lavaflächen bis zu grünen Kiefer- und regendwaldähnlichen Lorbeerwäldern reicht.1983 wurde der Lorbeerwald Los Tilos zum Biosphärenreservat der UNESCO ernannt,seit 2002 steht die gesamte Insel unter dem Schutz.Für naturliebende Individualtouristen,die auch im Winter gerne baden und vor allem gerne wandern,ist ein Urlaub auf La Palma zu empfehlen. Vom Massentourismus der großen Kanarischen Inseln blieb die Insel verschont. Besonders im Winterhalbjahr gibt es Flüge nach La Palma und die Bettenzahlen steigen seit dem Ausbau des Flughafen für den Charterverkehr kontinuierlich.Derzeit liegt die Zahl der Übernachtungsmöglichkeiten bei 7500 Betten.Nur wenige größere Hotels findet man auf der Insel. Hoch im Kurs steht der ländliche Tourismus,also Urlaub in alten kanarischen Bauernhäusern im Hinterland der Insel.Ländliche Ferienhäuser auf La Palma sind eine landestypische,naturnahe Unterkunftsmöglichkeit. Bei Wanderfreunden sehr beliebt sind Wanderungen im Nationalpark Caldera de Taburiente.Das Zentrum der Insel bildet ein riesiger bewaldeter Senkkrater mit einem Umfang von 28 Kilometern,der zu Fuß durch das „Tal der Todesängste“ erreicht werden kann.Als höchste Erhebung am Kraterrand ragt der Roque de los Muchachos mit einer Höhe von 2426 Metern in den Himmel.Auf seinem Gipfel findet man das Observatorium und ein Besucherzentrum.Die schwarzsandigen Strände der Insel – zum Beispiel von Puerto Naos und Los Cancajos - entsprechen hohen Qualitätsstandards und bieten mittlerweile auch ein Sportprogramm.Vielfältig sind die geführten Touren durch die einmalige Natur. Neuerdings auch mit dem Mountainbike oder sogar hoch zu Ross. Auch wenn sich die Gästezahl derzeit im Aufwind befindet,bleibt noch die exportorientierte Landwirtschaft Haupteinnahmequelle der Einwohner.Neben Bananen und Seide,sollten Touristen eine Flasche palmerischen Wein aus den Ferien mit nach Hause nehmen.
Geschrieben von Hilmer ( reman [at] flug-und-mietwagen.de )
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Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 24 October 2007 )
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