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Gesunde Ernährung, viel Sport und generell ein gesunder Lebensstil, sprich also: Keine Drogen oder drogenähnliche Genussmittel. Hört sich auf den ersten Blick simpel an, doch was ist denn genau „gesundes Leben“? Zahlreiche Studien, die ständig im Überfluss veröffentlicht werden, versuchen uns permanent mit neuen Weisheiten oder der Widerlegung bereits verkündeter Erkenntnisse anderer zu belehren und unsere Lebensweise zu bestimmen.
Schnell verliert man da den Überblick und grübelt, auf welche Studie man sich nun denn überhaupt verlassen kann. Jahrelang haben wir darauf geachtet 2- 3 Liter Wasser am Tag zu uns zu nehmen und plötzliche sollen wir alles über den Haufen werfen, weil ein Forscher nach lange Experimenten behauptet es genüge ausschließlich nach seinem Durstempfinden zu trinken. Und was ist mit den anderen tausend Studien, die uns erklären wollten, dass ein Durstgefühl bereits ein Warnsignal ist, das uns mitteilen möchte, dass wir schon unter Flüssigkeitsmangel leiden?
Puh. Ganz schön kompliziert also... Auch in Sachen Urlaube zu Stressbekämpfung gibt es komplett unterschiedliche Meinungen. Die Einen halten ein Kulturwechsel nach Asien etc. für vollkommen in Ordnung und auch heilsam, wenn es um den Alltagsstress geht, Andere hingegen lehnen ihn ab und verweisen auf nationale Erholungsoasen. Ein Urlaub auf Rügen ist demnach um Einiges effektiver: Die An- und Abreise ist bescheiden und raubt einem nicht den letzten Nerv, die Sprache ist die bekannte, deutsch und die Meeresluft schafft den benötigten gesundheitlichen Revitalisierungseffekt.Und was sind die besten Urlaubsgestaltungen, die für eine Langzeiterholung empfehlenswert sind? Auch hier sind es wieder komplett unterschiedliche Meinungen. Soll man sich nun „einen faulen Lenz machen“ und die ganze Zeit am Strand gelaxen ohne auch nur einen Finger zu rühren? Also ist die pure Entspannung genau der benötigte Ausgleich zum stressigen Berufsalltag? Oder ist man bei so einem Verhalten nur noch viel abgeschlaffter, wenn man wieder in den Job einsteigen muss? Eine verbreitete Meinung ist es nämlich, dass sich der Körper nie ganz runterfahren darf und immer ein bisschen gefordert werden muss, damit die Energiereserven nicht einrosten.Fragen über Fragen also, wenn es um ein gesundes Leben geht. Im Zweifelsfall ist aber wahrscheinlich eine Handhabung die empfehlenswerteste: Einfach auf das persönliche Bedürfnis hören und nicht immer den neuesten Studien und Erkenntnissen hinterher jagen.
Geschrieben von Johanna- Katharina Leitherer ( Burbatz [at] gmx.de )
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