Krankenversicherung freiwillig: Vorzüge gegenüber der privaten Krankenversicherung

19.10.2011 Zugriffe: 111
Wer kann eine Krankenversicherung freiwillig abschließen

Auch wenn die privaten Kassen mit unzähligen günstigen Offerten locken, kann sich die freiwillige Krankenversicherung auszahlen. Alle Bürger, deren gesetzliche Versicherungspflicht endet, können sich im Grunde über die freiwillige Krankenversicherung weiterhin gesetzlich versichern. Doch muss man für den Abschluss einer Krankenversicherung mindestens ein Jahr lang bei der gesetzlichen Krankenkasse Mitglied gewesen sein. Ob man selbst Mitglied war oder von einer Familienversicherung profitiert hat, ist für die freiwillige Krankenversicherung nicht wichtig. Da man mit Ende der Pflichtversicherung selbst für seine Krankenversicherung zuständig ist, muss man bei einer gesetzlichen Kasse einen Antrag auf die freiwillige Krankenversicherung stellen. Wer über der Jahresarbeitsentgeltgrenze verdient, hat die Möglichkeit, eine freiwillige Krankenversicherung abzuschließen.


Freiwillige Krankenversicherung: Was spricht dafür

Man sollte unbedingt herausfinden, ob eine freiwillige Krankenversicherung nicht doch sinnvoller für sich selber ist als die private. Beispielsweise kann der Wechsel in die private Krankenversicherung strapaziös sein, wenn man eine komplizierte Krankheitsgeschichte hat. Eine freiwillige Krankenversicherung ist in dem Fall auch meist günstiger. Eine Absage von den privaten Kassen lässt die freiwillige Krankenversicherung sogar als letzte Option übrig. Werden sie nicht abgelehnt, müssen Ältere und Schwerkranke mit einem hohen Mitgliedsbeitrag für eine private Krankenversicherung rechnen. Freiwillige Krankenversicherungen sind für sie im Regelfall vorteilhafter. Günstiger ist die freiwillige Krankenversicherung genauso für Familien mit zwei und mehr Kindern. Die freiwillige Krankenversicherung umfasst auch die Kinder, bei der privaten müssen sie separat versichert werden. Generell ist es bei der Entscheidung, ob man die private oder die gesetzlich freiwillige Krankenversicherung wählen soll, empfehlenswert, dass man auf die eigenen persönlichen Umstände achtet.


Gesetzliche und freiwillige Krankenversicherungen bieten den gleichen Schutz

So wirken sich Familiensituation, berufliche Situation, Altersgruppe, gesundheitlicher Zustand und Geschlecht deutlich auf die Beiträge der privaten Krankenversicherung aus und häufig sind freiwillige Krankenversicherungen viel preiswerter. Wenngleich die Mitgliedsbeiträge bei den gesetzlichen Krankenkassen verdienstabhängig sind, sind freiwillige Krankenversicherungen für viele Menschen kostengünstiger als eine private. Der Tarif für die freiwillige Krankenversicherung übersteigt aber nicht die Jahresarbeitsentgeltgrenze. Aber nicht bloß die Einnahmen des Versicherungsnehmers bestimmen den Beitrag für eine freiwillige Krankenversicherung, sondern auch die Kassen, die ungleiche Mindesttarife verlangen. Man sollte sich demnach die Kassen und ihre Tarife genau anschauen. Hinsichtlich der Leistungen gleicht die Krankenversicherung freiwillig der gesetzlichen.

Geschrieben von Peter Burghauser ( petermighty61 [at] yahoo.de )





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Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 19 October 2011 )
 


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