Sozialversicherungen nicht ausreichend, private Vorsorge wichtig!
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Die deutsche Bevölkerung lebt in einem System, dass es sich zur Aufgabe gemacht hat, seine Bürger bestmöglich abzusichern. Dieses System ruht auf fünf Säulen, die der gesetzlichen Krankenversicherung, der Arbeitslosenversicherung, der gesetzlichen Unfallversicherung, der gesetzlichen Rentenversicherung und die der gesetzlichen Pflegeversicherung. Damit soll vor allem das Leben der sozial schwachen Bürger der Bevölkerung gesichert werden. Die Finanzierung erfolgt über das Solidaritätsprinzip, das heißt, dass die Risiken von allen Bürgern getragen werden. Allerdings stimmt diese Aussage nur bis zu einem gewissen Teil. In der Sparte der Krankenversicherung haben einige Bürger beispielsweise die Wahl, ob sie zum sozialen System der Bundesrepublik Deutschlands, beitragen wollen. Für alle Angestellten, die über der Jahresarbeitsentgeltgrenze verdienen, alle Selbstständigen, Freiberufler und Beamten besteht die Möglichkeit auch in die private Krankenversicherung zu wechseln. Der Vorteil für Privatpatienten besteht vor allem darin, dass sie für ihren Beitrag auch eine genau definierte Leistung erwarten können. In den gesetzliche Kassen hingegen, bekommen alle Versicherten die gleiche Leistung unabhängig von den eingezahlten Beiträgen. Ein weiterer Vorteil für Privatpatienten ist der, dass die einmal vertraglich vereinbarte Leistung garantiert wird. Die gesetzlichen Kassen hingegen, können die Leistungen mehr oder minder willkürlich kürzen. Wer sich privat krankenversichert hat, ist auch automatisch privat pflegeversichert. Die Leistungen der privaten Pflegeversicherung sind aber fast identisch mit denen der gesetzlichen Pflegekasse. Diese gesetzlichen Leistungen reichen bereits seit einigen Jahren nicht mehr aus, um für die bestehenden Pflegekosten aufzukommen und so besteht für alle Versicherten, die sich hier nicht privat mit einer Pflegezusatzversicherung schützen, eine Versorgungslücke. Wer nicht vorsorgt, muss die finanzielle Lücke selbst füllen beziehungsweise seine Angehörigen müssen die finanziellen Mehrkosten ausgleichen. Doch nicht nur in der Pflegeversicherung ist eine Zusatzversicherung dringend zu empfehlen. Mit der gesetzlichen Rente müssen sich viele enorm einschränken. Wer aber seinen Lebensabend genießen und seinen vorherigen Lebensstandart nicht aufgeben möchte, sollte auch hier eine private Altersvorsorge in Betracht ziehen. Die Sozialversicherungen sind eine wichtige Sache, um jedem einen stabilen Lebensstandart zu gewährleisten und niemanden in die Armut zu stürzen. Jedoch reicht die Finanzkraft dieser oft nicht aus und sollte durch private Geldanlagen aufgestockt werden.
Geschrieben von Friederike Wagner ( wagner [at] finads.de )
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Letzte Aktualisierung ( Thursday, 26 May 2011 )
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