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Unter Spedition versteht man den Transport von verschiedenen Gütern vom Empfängerstandort zum Adressatenstandort. Diese erfolgt je nach Art der Güter in großen LKWs mit oder ohne Anhänger, Sattelzügen aber auch in kleineren Transportfahrzeugen, welche deutlich unter 3,5 Tonnen Gewicht liegen. Die kleinsten Fahrzeuge die zum Einsatz kommen sind mit Sicherheit die des Kurierdiensts. Da dieser meist nur Briefe oder kleine Päckchen versendet hat er häufig sogar nur Pkws oder Fahrräder im Einsatz. Maßgelbliches Kennzeichen einer Spedition ist, dass sie den Transport von Gütern meist zu einem Fixkostensatz abwickelt. Dabei wird ein fester Preis pro Kilogramm Warengut ausgehandelt. Der Spediteur nimmt dabei unvorhergesehene Zeitüberschreitungen durch Stau oder Unfall, sowie plötzliche Spritkostenerhöhungen, quasi auf seine Kappe. Für den Kunden ist dieser Fixkostentransport von großem Vorteil. Er kann den Transport als festen Kostenpunkt in seine Preiskalkulation mit einberechnen. In den letzten Jahren hat der Warentransport per Spedition weiter und weiter zugenommen. Und dies sowohl bei den Inland- wie auch bei den Auslandstransporten. Das erhöhte Warenaufkommen in der Wirtschaft ist mit Sicherheit ein Grund dafür. Aber auch hohe Lagerhaltungskosten sind entscheidend. Ebenso können viele Ziele, ob sie nun inmitten von städtischen Bereichen liegen, oder aber in ländlichen Gebieten ohne Bahnanschluss, allein durch Speditionen in kurzer Zeit erreicht werden. Gleichzeitig unterliegt die Spedition, der Kurierdienst, immer höheren Anforderungen, was die Rentabilität des Transportes und eine perfekte Logistik angehen. Ausgeklügelte sparsame Touren, welche die Lenkzeiten der Fahrer nicht überschreiten erfordern ein hohes Maß an Planung und Organisation. In vielen Speditionen wird die Tourenplanung am PC erledigt.
Geschrieben von Marcel Winter ( mwinter [at] skorbmedia.de )
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