Bei vielen Gegenständen, die wir im normalen Alltag völlig selbstverständlich benutzen, denkt niemand mehr an den genialen <a href="http://www.erfinderprofi.de" target="_blank">Erfinder</a>, der das alles möglich gemacht hat. Und nicht selten lässt sich der eigentliche Urheber gar nicht mehr korrekt nachvollziehen. Oft ist es eine Art Gemeinschaftswerk, wie beim Fernsehen. So ziemlich jeder hat mindestens eine dieser Flimmerkisten in der Wohnung stehen. Und davon abgesehen, dass die meisten Fernseher einfach nur so nebenher laufen und sich oft und gerne über das Programm beschwert wird, will doch kaum einer darauf verzichten. Der Physiker August Karolus machte wahrscheinlich die erste Übertragung von bewegten Bildern möglich. Jedenfalls konnte er in den zwanziger Jahren ein Patent auf die Lichtsteuerung bei der Fernsehbildübertragung anmelden. Allerdings arbeiteten mehrere Erfinder an der gleichen Idee, wie verschiedene Patentanmeldungen aus dieser Zeit beweisen. Doch bereits 1884 machte Paul Nipkow einen entscheidenden Schritt in Richtung Fernsehgeschichte, indem er eine Scheibe, die Bilder zerlegen und wieder zusammensetzen konnte, erfand. 1928 auf der Funkausstellung in Berlin war man dann in der Lage, diese Erfindungen präsentieren zu können. In der Folgezeit war man eifrig damit beschäftigt, die Technik weiter zu verbessern. Dabei wurde schnell erkannt, dass ein rasches Aufeinanderfolgen der Bilder zur Verbesserung der Qualität beiträgt. Manfred von Ardenne, ein weiterer berühmter Erfinder und Physiker, konnte 1931 die erste elektronische Fernsehanlage vorführen, die mittels der „Braunschen Röhre“ funktionierte. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges steckte das Fernsehen zwar noch immer in den Kinderschuhen, begann aber allmählich sich zum Massenmedium zu entwickeln. Aber wer denkt heute noch an diese Anfänge?
Geschrieben von Andreas Mettler ( presse [at] mettlerweb.de )
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