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Rentner ausgeraubt – Lautloser Einbruch
In punkto Sicherheit sind die Deutschen mittlerweile relativ gut ausgerüstet. Doch auch im Jahr 2008 kann man wieder vermehrt Einbrüche in Wohnungen registrieren. Viele Einbrecher gehen mit einer ständig wider kehrende Routine vor, so dass Einbrüche schon fast in Minutentakt durchgeführt werden. Die Einbrecher verwenden dabei spezielle Werkzeuge, die selbst einen lautlosen Einbruch möglich machen. Aber auch Werkzeuge wie Brecheisen, Schraubendreher oder Hammer kommen noch zum Einsatz. Doch wozu sich die Mühe machen und erst dann einbrechen wenn die Hausbewohner weg sind? Es geht aber auch mit einer anderen Methode, wobei die Opfer ihre potentiellen Einbrecher selbst in die Wohnung lassen. Dabei sind vor allem ältere Menschen betroffen, die die Täter sogar freiwillig in die Wohnung lassen. Der Trick, die Einbrecher verkleiden sich als angebliche Handwerker und versuchen die Rentner so gezielt zu täuschen. Schnell ist ein Vertrauen aufgebaut und man lässt die Handwerker ins Haus. Dort nimmt sich ein Handwerker dem angeblichen Problem an und der andere Handwerker geht auf Beutezug. Hat dieser genug Beute gesammelt, gibt er seinen Partner bescheid und die beiden verlassen die Wohnung. Selbst wenn man erkennt, dass man ausgeraubt wurde, besteht in den seltensten Fällen die Möglichkeit, die Täter zu erwischen. Wenn man sich schützen will, kann man natürliche diverse Sicherheitstechniken wie Funkalarmanlage, GPS Tracker, Kamera oder diverse andere Geräte kaufen, doch am einfachsten, ist sich vorab beim Vermieter zu erkundigen. Der Vermieter schickt in der Regel nicht ohne vorherige Ankündigung Handwerker zu Ihnen, so dass Sie lieber noch mal durchrufen sollten, bevor Sie die Handwerker ins Haus lassen. Sagt der Vermieter sein „Ok“, können Sie ohne Probleme die Tür öffnen.
Geschrieben von Julia Neuman ( artikel [at] winterideen.de )
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